Tipps und Tricks beim Versenden mit der Schweizerischen Post

Nach einer kleinen Pause(Ich hatte gerade alle Hand zu tun mit meinen Projekten/Ug) werde ich nun wieder regelmässiger auch etwas fokussiertere Blogeinträge machen.

Vorweg: Für unsere ausländischen Leser eine kleine Info: In der Schweiz herrscht zur Zeit, was die Briefpost anbelangt noch ein staatliches Monopol der Schweizerischen Post.
Im Moment ist auch eine heftige politische Diskussion über die Privatisierung im Gange, darauf möchte ich aber hier nicht eingehen. Vielmehr habe ich gemerkt, dass viele Gründer (im Speziellen einige meiner Kunden) nicht genau Bescheid wissen über die verschiedenen Möglichkeiten und Beschränkungen, die man bei der Post hat. Hier ein paar interessante Fakten:

- Im Unterschied zu DE gibt es in der Schweiz keine Spezialkonditionen für das Versenden von Büchern und ähnlichem. So ist es leider auch nicht möglich seine Produktprospekt zu Sonderkonditionen(als Buch) zu verschicken, was ja in DE sehr viele nutzen (-;

- In der Schweiz gibt es aber Spezialkonditionen für den Massenversand ab 500 Stück. Da kann man echtes Geld einsparen!

- OnTime Mail: Unter diesem Namen lassen sich Massensendungen auf den Tag genau verschicken. Das ist für Weihnachts- und Glückwunschkarten verdammt praktisch (-;

- Mühsames Briefmarken kleben? Ab 50 Sendungen gibt es Frankaturlösung, wo man sich das mühsame kleben ersparen kann.

- Individuell designte Briefmarke? Dies eignet sich aus meiner Sicht extrem für ein Low-Budget Corporate Design mit Überraschungseffekt. Wer hat schon mal seine eigene Briefmarke mit seinem Logo gestaltet zum Normalen Frankaturpreis? Möglich ists bei der Post! Hat das wer gewusst? (-;
TIGERGOLF-Briefmarke

- Geschäftsantwortsendung: In Abklärung mit der Post gibt es die Möglichkeit selbst Geschäftsantwortsendungs-Flyers zu gestalten. Dies kann insbesondere beim Massenversand sehr interessant sein, um die Hemmschwelle beim potentiellen Kunden zu senken.

- Richtig adressierte Sendungen: Es ist enorm wichtig, dass das Couvert den Vorschriften der Post entspricht. Wer dabei die verschiedenen Bereiche für Absender/Frankierungszone usw. nicht beachtet, läuft Gefahr entweder 15Rp. Strafe pro Brief zu bezahlen oder gar den Brief wieder retourniert zu bekommen. Vielfach habe ich bei Gründern gesehen, dass Sie das Geld für einen professionelles Design durch ein Grafikbüro einsparen wollen, das Couvert einfach selbst gestalten und dabei ins Fettnäpfchen treten und schlussendlich teuer bezahlen! Abhilfe schafft hier eine extra eingerichtete Abteilung der Schweizerischen Post. Quasi als Gut zum Druck können die Briefhüllenvorlagen an folgende offizielle E-Mailadresse gesendet werden: gzdzuerichpm@post.ch . Einige wichtige Regeln findet Ihr im angehängten PDF-Dokument: Briefe und mehr

So das wärs mal fürs erste von der Post. Weitere Besonderheiten und Tipps folgt im nächsten Blogbeitrag.

2 Antworten zu „Tipps und Tricks beim Versenden mit der Schweizerischen Post“

  1. tigergolf sagt:

    EIn kleine Rg noch zu den WebStamps. Sofern man transparente Laseretiketten für das Drucken nimmt, kostet der Aufpreis 13Rappen inkl. Druck ca. 15 Rappen. Das heisst jede A-Post-Briefmarke(CHF 1) kostet so 1.15.
    Schnell wird klar, wieso sich die Onlinebriefmarke noch nicht durchgesetzt hat. Bei grossen Sendungen kann dies schön ins Geld gehen. Allerdings ist es ein guter Ersatz für Offsetbedruckte Couverts und kleinere Betriebe, die wenige 100 Couverts pro Jahr verschicken.
    Ein weiterer Vorteil ist der Überraschungseffekt bei den Kunden, welcher sich einstellt, da praktisch noch niemand von den neuen Möglichkeiten weiss…

  2. micturition sagt:

    Micturition says : I absolutely agree with this !

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